Erste Bilanz der Zusammenarbeit zwischen ADEM und Uni Luxemburg

Erste Bilanz der Zusammenarbeit zwischen der Arbeitsagentur (ADEM) und der Universität Luxemburg

 

Am Mittwoch, den 29. März haben Nicolas Schmit, Minister für Arbeit, Beschäftigung sowie Sozial- und Solidarwirtschaft, Isabelle Schlesser, Direktorin der ADEM sowie Romain Martin, Vizerektor der Universität Luxemburg im Rahmen einer Pressekonferenz eine erste Bilanz der seit 2014 bestehenden Zusammenarbeit zwischen der ADEM und der Universität Luxemburg präsentiert.

« Wir haben festgestellt, dass an der Universität Luxemburg reichlich Expertise auf dem Gebiet der Risikofaktoren, die zur Langzeitarbeitslosigkeit führen können, besteht", berichtet Isabelle Schlesser, Direktorin der ADEM. "Daher haben wir uns an die Uni gewendet, als wir 2014 unser Profilingsytem bei der ADEM aufgebaut haben. Dieses System hilft uns, dem Arbeitsuchenden die passende Unterstützung anzubieten". Wir erhoffen uns eine wissenschaftliche Bewertung des Profilingsystems, das uns helfen soll bei der Einschätzung, wie weit ein Arbeitsuchender vom Arbeitsmarkt entfernt ist. In einem zweiten Schritt hat sich die Universität Luxemburg an die ADEM gewendet. Hierbei ging es um Mitwirkung an einer Studie, die untersuchen soll, wie Arbeitslosigkeit von der Bevölkerung wahrgenommen wird. "Wir haben sofort eingewilligt, an dieser Studie mitzuwirken und haben anhand von Fragebögen, die in unseren Agenturen in Esch und Luxemburg-Stadt verteilt wurden, bei der Datenerhebung mitgewirkt".

Prof. Dr. Claude Houssemand, Professor für differentielle und kognitive Psychologie an der Universität Luxemburg und Direktor des Instituts für Lebenslanges Lernen und Berufsberatung sowie Dr. Anne Pignault, Dozentin für Arbeitspsychologie an der Universität Paris Nanterre und Forscherin an der Universität Luxemburg stellten im Anschluss ihre Forschungsarbeiten im Detail vor.

  • Ein Resultat ist, dass Arbeitslosigkeit heutzutage weniger negativ eingeschätzt wird als es früher der Fall war.

Nicolas Schmit, Minister für Arbeit, Beschäftigung sowie Sozial- und Solidarwirtschaft zeigte sich erfreut über die fruchtbare Zusammenarbeit zwischen der ADEM und der Universität Luxemburg. Dabei ginge es vor allem darum, die wissenschaftliche Betrachtung mit den täglichen Praxis bei der ADEM zu verknüpfen. "Dies ist aber nicht die einzige Zusamenarbeit zwischen ADEM und Uni Luxemburg. Erst kürzlich haben ADEM und die Forschungseinheit INSIDE ein gemeinsames Projekt vereinbart, das auf die interne Weiterbildung der ADEM-Berater abzielt".

 

  • Letzte Änderung dieser Seite am 29-03-2017