Unterstützung der ADEM bei der Einstellung von Flüchtlingen

Die Zahl der Personen, denen in Luxemburg internationaler Schutz zuerkannt wurde, wächst. Einige der anerkannten Flüchtlinge verfügen über Ausbildungen und Berufserfahrungen, die für luxemburgische Unternehmen von großem Interesse sind, gerade in Berufen, in denen es schwer ist, geeignete Bewerber zu finden.

Im Rahmen ihrer „Partnerschaft für die Beschäftigung“ mit der UEL arbeitet die ADEM eng mit den Berufsverbänden zusammen, um die praktischen und theoretischen Kenntnisse der Flüchtlinge festzustellen. Da Personen, denen internationaler Schutz zuerkannt wurde, luxemburgischen Einwohnern gleichgestellt sind, kann die ADEM Unternehmen, die Flüchtlinge einstellen möchten, eine breite Palette an finanzieller Unterstützung und Fördermaßnahmen bewilligen: maßgeschneiderte Weiterbildungen, den Berufseinführungsvertrag (CIE) oder den Berufsförderungsvertrag (CAE agrément) für junge Arbeitsuchende unter 30 Jahre sowie das Berufsbildungspraktikum (stage de professionnalisation) und den Wiedereingliederungsvertrag (CRE) für Arbeitsuchende ab 45 Jahren, Arbeitnehmer mit Behinderungen oder eingeschränkter Arbeitsfähigkeit.

Unternehmen, die einen Flüchtling einstellen, werden vom INDR als sozial verantwortliches Unternehmen anerkannt und können das Label „Entreprise Socalement Responsable“ erhalten. Die gemeinsame Initiative von ADEM und UEL zur Erleichterung der Einstellung von anerkannten Flüchtlingen ist auch eines der „best practices“, die im ESR-Leitfaden (www.esr.lu) vorgestellt werden. Dieser Leitfaden richtet sich an Unternehmen richtet sich an Unternehmen, die sich im Bereich der und der sozialen Verantwortung der Unternehmen (Corporate Social Responsibility - CSR / Responsabilité sociétale des entreprises - RSE) informieren möchten.

  • Letzte Änderung dieser Seite am 13-03-2017