Zahl der Arbeitsuchenden steigt um 31,1% im Vergleich zum Vorjahr

Am 30. April 2020 waren 20.253 gebietsansässige Arbeitsuchende bei ADEM registriert. Innerhalb eines Jahres entspricht dies einem Anstieg um 4.800 Personen, d.h. 31,1%. Die von STATEC berechnete saisonbereinigte Arbeitslosenquote beträgt 6,9%.

Der Anstieg der Arbeitslosigkeit, der im April auf dem Höhepunkt der Gesundheitskrise beobachtet wurde, ist hauptsächlich auf eine geringere Zahl der Personen zurückzuführen, die in den Arbeitsmarkt zurückkehrten, und nicht auf einen Anstieg der Neuregistrierungen. So meldeten sich im April 2020 insgesamt 1.796 gebietsansässige Personen bei der ADEM arbeitsuchend. Dies ist ein Rückgang von 18,3% im Vergleich zum April 2019. Gleichzeitig sank die Zahl der Personen, deren Akten bei der ADEM geschlossen wurden, von 2.512 im April 2019 auf 884 im April 2020.

Zudem musste die ADEM die Betreuung von Arbeitsuchenden im April umstellen, da eine persönliche Anwesenheit der Arbeitsuchenden mindestens einmal pro Monat nicht mehr gewährleistet werden konnte. Aus diesem Grund kann die ADEM nicht mehr in gleicher Präzision wie vor der Krise die Arbeitslosenregister aktualisieren. Dies betrifft insbesondere die Schließung der Akten von Arbeitsuchenden.

Die Zahl der Teilnehmer in Beschäftigungsmaßnahmen ist im Vergleich zum April 2019 um 543 Personen oder 12,7% zurückgegangen. Aufgrund fehlender Beschäftigungsmöglichkeiten zählen Personen, die eine Maßnahme abschließen, wieder zu den verfügbaren gebietsansässigen Arbeitsuchenden. Auf der anderen Seite ist die Zahl der neuen Maßnahmen im April sehr gering.

Im April 2020 wurden der ADEM seitens der Arbeitgeber 1.895 freie Stellen gemeldet. Dies ist ein Rückgang um 43,2% im Vergleich zum Monat April 2019.

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