Zahl der Arbeitsuchenden weiterhin rückläufig

Zum 31. August 2020 waren 18.525 gebietsansässige Arbeitsuchende bei der ADEM gemeldet. Im Vergleich zum Vormonat ist dies ein Rückgang um 1.232 Personen (-6,2%) und im Vergleich zum Monat April 2020 ein Rückgang um 1.728 Personen (-8,5%).  Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies allerdings immer noch einem Anstieg um 3.155 Personen, beziehungsweise 20,5%. Die vom STATEC berechnete saisonbereinigte Arbeitslosenquote liegt im August 2020 bei 6,4%.

Im Zeitraum von April bis Juli 2020 lässt sich der Anstieg der Arbeitslosenzahlen insbesondere durch einen Rückgang bei den Abgängen und weniger auf einen Anstieg der Arbeitsuchendmeldungen zurückführen. Während dieser vier Monate meldeten sich 18% weniger gebietsansässige Personen arbeitsuchend als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Im August hat sich dieser Trend jedoch umgekehrt. So hat die ADEM 2.332 Arbeitsuchendmeldungen von gebietsansässigen Personen registriert. Dies sind 163 Personen, beziehungsweise 7,5%, mehr als im Monat August 2019. Dieser Anstieg erklärt sich zum einen durch eine steigende Zahl an Arbeitsverhältnissen, die gekündigt oder nicht verlängert wurden. Zum anderen melden sich vermehrt junge Berufsanfänger unter 25 Jahren bei der ADEM arbeitsuchend.

Die Zahl der gebietsansässigen Arbeitslosengeldempfänger ist innerhalb eines Jahres um 2.209 Personen (29,6%) gestiegen; liegt aber wieder unter der Marke von 10.000 Personen.

Im August 2020 befanden sich 3.883 Personen in Beschäftigungsmaßnahmen. Die Zahl liegt leicht  unterhalb des Vorjahresniveaus (-41 Personen bzw. -1,0%).

Im Laufe des Monats August wurden der ADEM seitens der Arbeitgeber 2.259 freie Stellen gemeldet. Dies entspricht einem Rückgang um 12,6% im Vergleich zum Vorjahresmonat.

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