Arbeitslosenquote bei 6,5 %
Zum 30. September 2026 waren bei der ADEM 20.269 verfügbare Arbeitsuchende mit Wohnsitz in Luxemburg gemeldet. Dies entspricht einem Anstieg von 7,1 % gegenüber dem Vorjahr, also 1.349 Personen mehr als Ende September 2025.
Die saisonbereinigte, vom STATEC berechnete Arbeitslosenquote liegt bei 6,5 %.
Die Zahl der Arbeitsuchenden mit dem höchsten Qualifikationsniveau steigt weiterhin deutlich, wobei sich der Anstieg jedoch verlangsamt (+10,6 % innerhalb eines Jahres gegenüber +19,0 % im August). Die Entwicklung nach Altersgruppen zeigt zudem, dass die 16- bis 29-Jährigen am stärksten vom Anstieg der Arbeitsuchendenzahlen betroffen sind (+10,7 % im Jahresvergleich), während der Anstieg bei den 45- bis 64-Jährigen mit +7,6 % etwas geringer ausfällt.
Bei den von Arbeitsuchenden gesuchten Berufen setzt sich der Anstieg in der Informatik (Kategorie M18 des Berufsverzeichnisses ROME), in der Reinigung und industriellen Sauberkeit (K22), im Sekretariat und in der Assistenz (M16), im Bankwesen (C12), in der Lebensmittelproduktion (G16), in der Unterstützung im Alltag (K13), in der Buchhaltung und Verwaltung (M12) sowie im Rechtswesen (K19) fort. Auch in der Lagerhaltung, beim Lastentransport und bei Umzügen (N11) sowie in Berufen im Bereich Natur- und Grünflächen (A12) steigt die Zahl der Arbeitsuchenden.
Im September verzeichnete die ADEM 3.430 Neuanmeldungen von Arbeitsuchenden mit Wohnsitz in Luxemburg. Diese Zahl blieb gegenüber September 2025 stabil.
Ende September 2026 bezogen 9.583[1] Personen Arbeitslosengeld. Die Zahl der Arbeitsuchenden in externer beruflicher Wiedereingliederung sowie der Personen, die eine Übergangsvergütung (IA) oder eine berufliche Übergangsvergütung (IPA) beziehen, belief sich auf 1.607. Darüber hinaus nahmen 4.418 Personen mit Wohnsitz in Luxemburg an einer arbeitsmarktpolitischen Maßnahme teil. Dies entspricht einem leichten Anstieg von 1,2 % gegenüber September 2025.
Im September 2026 meldeten sich 1.121 nicht in Luxemburg ansässige Arbeitsuchende bei der ADEM an (+19,5 % gegenüber dem Vorjahr). Damit belief sich ihre Gesamtzahl zum Monatsende auf 4.383. Obwohl der Anstieg weiterhin deutlich ist, verlangsamt er sich spürbar (+22,7 % im Jahresvergleich gegenüber +30,5 % im Vormonat). Von diesen registrierten Personen haben 2.466 den Status der externen beruflichen Wiedereingliederung und können daher unter denselben Bedingungen wie in Luxemburg ansässige Personen finanzielle Unterstützung von der ADEM erhalten. Für diese Gruppe verlangsamt sich der Anstieg im Jahresvergleich weiter auf 7,5 % (im August lag er bei 8,5 %). Die übrigen bei der ADEM registrierten Nichtansässigen haben sich auf eigene Initiative angemeldet und haben keinen Anspruch auf finanzielle Unterstützung. Am 30. September 2026 waren dies 1.917 Personen, was einem deutlichen Anstieg von 49,8 % gegenüber dem Vorjahr entspricht.
Im September erhielten 999 nicht in Luxemburg ansässige Arbeitsuchende mit dem Status der externen beruflichen Wiedereingliederung Arbeitslosengeld. Hinzu kamen 1.911 Empfänger einer Übergangsvergütung (IA) oder einer beruflichen Übergangsvergütung (IPA).
Die Arbeitgeber meldeten der ADEM im September 3.300 neue offene Stellen, was einem leichten Rückgang von 1,5 % gegenüber September 2025 entspricht. Am 30. September waren damit 6.632 Stellenangebote verfügbar. Diese Zahl blieb im Jahresvergleich stabil.
Den stärksten Anstieg der Stellenangebote gegenüber dem Vorjahr verzeichneten Berufe in der paramedizinischen Pflege (Kategorie J15 des Berufsverzeichnisses ROME), im Bereich der Sozialarbeit sowie im sozialpädagogischen und soziokulturellen Bereich (K12), im Bereich der Informations- und Telekommunikationssysteme (M18), im Lebensmittelhandel und bei den Lebensmittelberufen (D11) sowie in der Unterstützung im Alltag (K13).
[1]Die statistischen Zeitreihen zu den Empfängern von Arbeitslosengeld, einer Übergangsvergütung (IA) und einer beruflichen Übergangsvergütung (IPA) (Definitionen und Rechtsgrundlagen am Ende des Dokuments) werden monatlich für die jeweils letzten zwölf Monate rückwirkend überarbeitet, um die rückwirkende Gewährung von Leistungsansprüchen zu berücksichtigen.
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